Räucherholz zum Räuchern für den Räucherofen

Das grillen mit Räucherholz wird immer beliebter, es bietet eine attraktive Alternative zur Räucherspäne. Als Räucherholz können Sie z.B. Apfelbaum-, Kirschbaum- und Buchenholzstämme nutzen. Um daraus ergiebiges Räucherholz zu gewinnen müssen Sie dieses entrinden und gut trocknen lassen. Am besten hält man sich an eine Trocknungszeit von 4-5 Jahren. Nach dieser sehr langen Trockenzeit des Holzes kann man die einzelnen Stämme abhobeln und gewinnt somit sein eigenes Räucherholz. Wenn Sie auch gern verschiedene Holzarten gemischt haben möchten, so können Sie z.B. die drei oben genannten Holzsorten kombinieren und erhalten somit Ihr individuelles Räucherholz. Nadelhölzer sollten allerdings nicht als Räucherholz genutzt werden, da diese Harze enthalten, ansonsten eignet sich fast jedes Holz. Ob Sie nun Hickory-, Buchen- oder Kirschbaumstämme nutzen - den Unterschied der Hölzer schmeckt man beim Räucherholz nicht. Als sinnvoll hat sich allerdings beim grillen von Schwein Hickory- oder Buchenholz erwiesen, Fisch sollte mit Zedernholz zubereitet werden - Spareribs erhalten einen hervorragenden Geschmack mit Kirschholz. Kirschholz, aber auch alle anderen Obsthölzer, haben einen eher milden Geschmack, da der Rauch hierbei nicht so streng ist. Als gute Ergänzung und auch für den Geschmack hat sich eine Aromatisierung des Räucherholzes mit verschiedenen Beeren oder auch Kräutern wie z.B. Lorbeeren, Thymian oder Kräutern der Provence durchgesetzt.
 
Montag, 22. Januar 2018