Camping und Campingurlaub in Spanien

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Camping in Spanien bietet sich an, kann man sich doch einigermaßen auf gutes Wetter einstellen. Wildes campieren ist verboten, doch gibt es im Hinterland oftmals eine „zona acampada“, also eine Campingzone, auf der das Übernachten nach Anmeldung bei der Gemeinde kurzzeitig kostenlos erlaubt ist. In der Regel werden die Urlauber jedoch einen Campingplatz vorziehen. Etwa 70 Prozent der spanischen Campingplätze liegen in der Region Katalonien, davon wiederum ungefähr 80 Prozent an der Mittelmeerküste. Wer also an der Costa Brava oder an der Costa Dorada Urlaub machen möchte, findet eine große Auswahl hervorragend ausgestatteter Anlagen. Trotz direkter Lage am Meer verfügen die meisten dieser Plätze über einen Swimming Pool. Supermarkt und Restaurant auf dem Gelände sind üblich, ebenso deutsch- und englischsprachiges Personal an der Rezeption, großzügige und saubere sanitäre Einrichtungen nahezu selbstverständlich. Während der Hauptsaison gibt es meist auch ein Animations- und Sportprogramm. Die gute Ausstattung in den beliebtesten Gegenden am Meer hat ihren Preis. Im Hinterland zahlt man eventuell nur ein Drittel, doch ist das Meer dann weit, die Zahl der Campingplätze gezählt und eine deutsch- oder englischsprachigen Person kaum zu finden. Außerdem verfügen die abgelegenen Plätze meist nicht über denselben Komfort und sind teilweise mit großen Wohnwägen aufgrund starker Steigungen und enger Straßen kaum erreichbar. Der wandernde Individualurlauber mit Spanischkenntnissen und Zelt wird sich daran nicht stören.
 
Montag, 22. Januar 2018